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Meine 7 Tipps bei Reizdarm

Ob akut oder chronisch, eines steht fest:

Reizdarmbeschwerden sind ein Leid und sie schränken die Lebensqualität enorm ein!

Meine TOP 7 Tipps bei Reizdarm können dir dabei helfen, Beschwerden schnell zu  lindern und vorzubeugen.

Wasser trinken

Grundsätzlich gilt: wir sollten viel mehr Wasser trinken als wir tatsächlich tun. Bei der Frage „wann“ wir trinken sollten, scheiden sich die Geister. Vor, während oder nach dem Essen? Hier ist die Menge entscheidend. Mir tut es zum Beispiel gut, wenn ich während dem Essen so gut wie gar kein Wasser trinke. Ob die Magensäure durch das Wassertrinken während dem Essen tatsächlich verdünnt wird, ist von Person zu Person verschieden. Am besten probierst du es einmal aus. Wichtig: trinke direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas stilles Wasser, dein Körper wird sich freuen!

Warm & Kuschelig

Egal ob Wärmflasche, Kirschkernkissen oder ein wohltuendes Bad – Wärme fördert unsere Durchblutung, beruhigt unseren Geist und entspannt unsere Muskulatur. Mit Wärme können wir Krämpfe reduzieren und Schmerzen lindern. Ab einer Temperatur von ca. 40°C tritt nämlich eine schmerzhemmende Wirkung ein. Bitte achte darauf, dass die Wärmequellen nie zu heiß sind. Für maximale Wirkung verwöhnst du deinen Bauch für mindestens 10 Minuten mit Wärme und Ruhe. Mach deine Me-Time zum Pflichttermin.

Kaugummi Adé

Der Inhaltsstoff Sorbit in zuckerfreien Kaugummis ist für uns schwer bis gar nicht verdaubar! Sorbit ist ein Zuckeraustauschstoff, der in Lightprodukten verwendet wird. Was viele nicht wissen: Sorbit wird auch als Abführmittel eingesetzt, weshalb solche Produkte oft mit „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ gekennzeichnet sind. Bereits 5 Gramm Sorbit (ca. 4 Kaugummis pro Tag) können ausreichen, um Krämpfe und Blähungen zu verursachen!

Entspannte Atmosphäre

Wir kauen nur so lange wie notwendig und schlucken beim hastigen Schlingen zu viel Luft. Zusätzlich läuft eine Serie auf Netflix am Fernseher und die Insta-Storys am Handy. Unser Bewusstsein bekommt hier gar nicht mehr mit, dass wir eigentlich ESSEN. Mein Tipp: nimm dir mindestens 30 Minuten Zeit für deine Mahlzeit. Leg das Handy zur Seite. Der Fernseher bleibt aus. Unterstütze durch langes Kauen deinen Darm – denn hier startet die Verdauung. Sitze aufrecht an einem Tisch und vermeide essen auf der Couch.

Superstar Kümmel

Kümmel ist eines der wirkungsvollsten pflanzlichen Mittel bei Reizdarm. Es hilft bei Blähungen, Verdauungsprobleme, Magen-Darm-Krämpfe, Völlegefühl und anderen Reizdarm-Beschwerden. Kümmel fördert die Verdauung, wirkt krampflösend, schmerzlindernd, entwässernd und antimikrobiell. Das Kümmelgewürz sollte von nun an in keiner Reizdarmküche mehr fehlen! Es gibt auch Kümmeltee und Kümmelöl, welche deine Reizdarm-Symptome lindern können. Los, Kümmel dich darum!

Keep on Moving

Ein gesunder Darm ist ständig in Bewegung. Bewegst du dich regelmäßig, dann tut es dein Darm auch. Durch Bewegung werden Muskelspannungen gelockert, deine Durchblutung gefördert und deine Verdauung angeregt. Auch übermäßiges Gas kann dadurch leichter abtransportiert werden. Bereits kleine Bewegungsroutinen im Alltag helfen dir, deine Verdauung anzukurbeln: Verdauungsspaziergänge, Treppe statt Aufzug, Radfahren statt Auto, Dehnen beim Fernsehen, Yoga und Pilates.

SUperfood Kurkuma

Die besonders in Indischer Küche eingesetzte Heilpflanze aus der Familie der Ingwergewürze lindert Reizdarmbeschwerden, fördert die Verdauung und schützt unsere Darmflora. Leider tut sich unser Darm schwer, das Kurkuma aufzunehmen. Tipp: In Kombination mit schwarzem Pfeffer wirken die Wirkstoffe von Kurkuma besser. Um nicht täglich Indische Küche essen zu müssen, empfehle ich Kurkuma in Form von Kapseln einzunehmen. Diese gibt es im Reformhaus, Apotheke oder im Onlineshop.

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